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Softwareentwicklung aus München · seit 2010

Geschäftsprozesse mit KI automatisieren

Die Arbeit in Ihren Prozessen dauert Minuten. Der Prozess dauert Tage. Wir bauen die Automatisierung, die diesen Unterschied auflöst: in Ihren bestehenden Systemen, im Produktivbetrieb. Nicht als Pilot.

Rechnungseingang · maßstabsgetreu Achse: 5 Werktage
Heute Durchlaufzeit 4–6 Tage
wartet im Sammelpostfach wartet auf sachliche Freigabe
11 Min. Arbeit
Automatisiert Durchlaufzeit ca. 4 Stunden
maschinell erfasst und gebucht · Freigabe bleibt beim Menschen
Tag 0 1 2 3 4 5
Wartezeit tatsächliche Arbeit maschinell

13 Minuten Arbeit. Vier bis sechs Tage Durchlaufzeit.

Über 98 % der Durchlaufzeit ist Wartezeit. Genau dort liegt der Hebel, und genau dort setzen die meisten Digitalisierungsprojekte nicht an. Ein neues Portal macht das Abtippen schöner. Es macht es nicht überflüssig, und es holt die Rechnung nicht aus dem Postfach. Die Zahlen oben sind ein Beispiel, keine Messung aus einem Kundenprojekt. Ihre echten Werte messen wir im ersten Schritt.

Kostenfreies Prozess-Screening anfragen
Wie wir vorgehen

Sie bekommen eine Einschätzung, auch wenn sie lautet: hier lohnt es sich nicht.

Seit 2019 Partner von Progress Software (NASDAQ: PRGS). Im Einsatz bei Rohde & Schwarz, H&Z Unternehmensberatung, CAST Software.

Anwendungsfälle

Was wir automatisieren

Fünf Muster, die in fast jedem mittelständischen Unternehmen vorkommen, und in denen die Wartezeit entsteht.

Dokumente

Unterlagen, die jemand abtippt

Rechnungen, Lieferscheine, Bestellungen, Prüfprotokolle, Schadensmeldungen, Verträge. Ein KI-System liest sie aus (auch schlecht gescannt, auch in Layouts, die es vorher nicht gesehen hat), ordnet sie dem richtigen Vorgang zu und übergibt die Daten an Ihr ERP oder DMS.

Was Sie behalten: die Freigabe. Was wegfällt: das Abtippen und das Suchen.

Posteingang

Postfächer, an denen ein Prozess hängt

bestellung@, service@, schaden@. Solche Postfächer sind der Eingang eines Geschäftsprozesses, werden aber wie ein Postfach behandelt. Ein KI-System klassifiziert jede Nachricht, zieht die relevanten Daten heraus, legt den Vorgang im Zielsystem an und bereitet die Antwort vor.

Der Vorgang existiert, wenn die Mail ankommt, nicht, wenn jemand das Postfach das nächste Mal öffnet.

Prüfung

Prüf- und Freigabeschritte

Plausibilitätsprüfungen, Vier-Augen-Prinzip, Qualitätskontrolle, Abweichungssuche. Wo heute jemand Datensätze oder Bilder gegen Regeln und Erfahrung prüft, übernimmt ein Modell die Vorsortierung: Der eindeutige Teil läuft durch, der auffällige Teil landet auf einem Tisch, mit Begründung, warum.

Für ein deutsches Maschinenbauunternehmen haben wir genau das gebaut: ein KI-System, das in der Fertigungskontrolle Produktionsmängel erkennt.

Auswertung

Wiederkehrende Berichte und Prognosen

Monatsberichte, Forecasts, Auslastungsplanung, Anomalie-Erkennung in Zeitreihen. Auswertungen, die heute jemand von Hand aus mehreren Systemen zusammenzieht, entstehen automatisch, und melden sich, wenn etwas aus dem Rahmen fällt, statt darauf zu warten, dass jemand hinschaut.

Wissen

Wissen, das in Ordnern und Köpfen liegt

Handbücher, Angebote, Projektdokumentation, Normen, Wartungsberichte. Ein Assistent, der ausschließlich auf Ihren eigenen Dokumenten arbeitet, beantwortet Fragen mit Quellenangabe, nachvollziehbar bis zur Seite.

Läuft auf Wunsch vollständig in Ihrer Infrastruktur.

Vorgehen

Vier Schritte, in dieser Reihenfolge

Jeder Schritt entscheidet, ob der nächste überhaupt sinnvoll ist. Deshalb ist die Reihenfolge nicht beliebig, und deshalb können Sie zweimal aussteigen.

01

1 Tag · kostenfrei

Prozess-Screening

Wir sehen uns zwei bis drei Ihrer Prozesse an und rechnen aus, wo Automatisierung sich lohnt und wo nicht. Sie bekommen eine Einschätzung, auch wenn sie lautet: hier lohnt es sich nicht.

02

1–2 Wochen

Machbarkeit und Datencheck

Wir prüfen, ob Ihre Datenlage trägt: Menge, Qualität, Zugriff, Schnittstellen. Am Ende steht eine belastbare Aussage zu Effekt und Kosten, vor der Entwicklung, nicht danach.

03

4–6 Wochen

Prototyp am echten Prozess

Der Prototyp läuft mit Ihren echten Daten und im echten Ablauf, parallel zum bestehenden Prozess. Sie sehen die Trefferquote an Ihren Fällen, nicht an einer Demo.

04

laufend

Produktivbetrieb

Integration in ERP, DMS oder Fachanwendung, mit Monitoring, Eskalationspfad und Tests. Danach übernehmen Sie den Betrieb oder wir. Der Quellcode gehört Ihnen.

↑ Ausstiegspunkte nach 01 und nach 02.

Unterschied

Warum ein Softwarehaus und keine KI-Beratung

KI-Beratung gibt es reichlich. Selten ist jemand, der das Ergebnis anschließend in ein gewachsenes ERP integriert, und dafür geradesteht, wenn es Montagfrüh um sieben nicht läuft.

Gebaut für den Betrieb

Wir entwickeln seit über 15 Jahren Unternehmenssoftware, die in Produktion läuft, mit Tests, Monitoring und Lastverhalten als Teil der Arbeit, nicht als Nachtrag.

In Ihre Systeme hinein

Ihr ERP bleibt. Ihr DMS bleibt. Wir bauen Komponenten, die sich einfügen, statt Prozesse um ein neues Werkzeug herum umzubauen.

Ein Team für Modell und Software

ML-Ingenieure, Backend-Entwickler, Datenbankarchitekten und DevOps aus einem Haus. Zwischen Modell und Produktivsystem entsteht keine Lücke zwischen zwei Dienstleistern.

Nachvollziehbar statt beeindruckend

Systeme, deren Entscheidungen prüfbar sind, mit Konfidenzwerten, Begründung und einem definierten Weg, wie ein Mensch eingreift. In regulierten Branchen keine Kür.

Auch ohne Cloud

Wenn Ihre Daten das Haus nicht verlassen dürfen, laufen die Modelle bei Ihnen. Wir haben Modelle bis hinunter zum Mikrocontroller optimiert.

Belegt

Was dabei herauskam

9×

Antwortzeit & Durchsatz

Performance-Audit einer bestehenden Webanwendung.
Medical Protection · Medizin & Versicherung

48 h

Datenmigration

Automatisierte Migration von XML-Inhalten, umgesetzt mit PLINQ.
California Southern University · Bildung

KI

Fertigungskontrolle

Erkennung von Produktionsmängeln im laufenden Fertigungsprozess.
Deutsches Maschinenbauunternehmen

R&S

Projektmanagement-Plattform

Domain-Driven Design, durchgängige Tests, Performance über alle Schichten.
Rohde & Schwarz · Elektrotechnik

„Wir wurden sehr kompetent und detailliert zu den technischen Möglichkeiten und deren Umsetzungsstrategien beraten.“

Dr. Ann-Kristin Baum · Immotech Austria GmbH

Alle Fallstudien ansehen →

Fragen

Was Sie vermutlich fragen wollen

Unsere Daten sind nicht sauber genug für KI. Lohnt sich das überhaupt?

Das ist die häufigste Sorge und meistens die falsche. Moderne Verfahren zur Dokumenten- und Textverarbeitung kommen mit uneinheitlichen Daten deutlich besser zurecht als die Generation davor: Ein Rechnungslayout muss nicht bekannt sein, damit es gelesen wird. Ob Ihre Datenlage trägt, klären wir in Schritt 02, bevor Entwicklungskosten entstehen. Wenn sie nicht trägt, sagen wir das.

Müssen unsere Daten in die Cloud?

Nein. Wir betreiben Modelle auf Wunsch vollständig in Ihrer Infrastruktur oder in einem Rechenzentrum in der EU. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vom Prozess ab, bei personenbezogenen oder wettbewerbskritischen Daten planen wir in der Regel ohne externe Cloud.

Was gilt für uns durch den EU AI Act?

Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten nach Artikel 50: KI-Systeme, mit denen Menschen direkt interagieren, müssen als solche erkennbar sein, KI-erzeugte Inhalte müssen gekennzeichnet werden. Die Pflichten für eigenständige Hochrisiko-Systeme nach Anhang III (darunter Personalauswahl, Kreditwürdigkeitsprüfung, Biometrie) wurden auf den 2. Dezember 2027 verschoben. Die meisten Automatisierungen im Backoffice fallen in keine der beiden Kategorien. Die Einordnung Ihres konkreten Falls gehört zu Schritt 02. Wir leisten dabei technische Einordnung, keine Rechtsberatung.

Wie lange dauert es, bis etwas produktiv läuft?

Vom Screening bis zum Prototyp am echten Prozess rechnen wir mit sechs bis acht Wochen. Bis zum Produktivbetrieb kommt es darauf an, wie zugänglich Ihre Zielsysteme sind. Das ist erfahrungsgemäß der Faktor, der über die Dauer entscheidet, nicht das Modell.

Was passiert, wenn die KI einen Fehler macht?

Das ist eine Entwurfsfrage, keine Restrisiko-Frage. Jede Automatisierung, die wir bauen, hat eine definierte Grenze: Unterhalb einer Konfidenzschwelle wird nicht entschieden, sondern eskaliert. Der Mensch bleibt an der Stelle im Prozess, an der sein Urteil zählt, und nur dort.

Müssen wir unser ERP austauschen?

Nein. Wir bauen Komponenten, die sich an bestehende Systeme andocken. Der Austausch eines gewachsenen ERP ist ein eigenes Projekt und kein Nebeneffekt einer Automatisierung.

Was kostet das?

Das Screening ist kostenfrei. Die Machbarkeitsprüfung wird als abgegrenztes Paket beauftragt. Für die Entwicklung nennen wir einen Preis erst, wenn wir Ihre Datenlage und Ihre Zielsysteme gesehen haben. Vorher wäre jede Zahl geraten.

Was, wenn wir die Zusammenarbeit beenden?

Der Quellcode gehört Ihnen, die Dokumentation ebenfalls. Wir übergeben an Ihr Team oder an einen Dritten. Systeme, die nur wir betreiben können, bauen wir nicht.

Nächster Schritt

Ein Tag, um zu wissen, ob es sich lohnt

Nennen Sie uns zwei bis drei Prozesse, die Sie stören. Wir sehen sie uns an und sagen Ihnen, wo Automatisierung etwas bringt, und wo nicht. Das Screening kostet Sie nichts außer dem Termin.

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